Hospizdienste begleiten auch Bewohner/innen im AZURIT SZ Lahnblick in Bad Ems

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter der Hospizdienste Rhein-Lahn sind nicht nur in der Häuslichkeit und in Krankenhäusern aktiv. Insbesondere in Einrichtungen der Altenhilfe sind ihre Dienste gefragt. So wurde jetzt ein Kooperationsvertrag mit dem AZURIT SZ Lahnblick in Bad Ems geschlossen.

Diese ist die 11. derartige Vereinbarung innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises. Mit folgenden ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen bestehen bereits Kooperationsvereinbarungen: Diakoniewerk Friedenswarte, mit dem Georg-Vömel-Haus in Bad Ems, dem Haus Hohe Lay in Nassau und der Friedenswarte Unterwegs, der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) Rhein-Lahn, der Diakoniestation Nastätten, dem Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen, dem Hospiz Rhein-Lahn, dem Theodor-Fliedner-Stift in Katzenelnbogen, der Stiftung Scheuern und dem Pro Seniore in Lahnstein.

Das AZURIT SZ Lahnblick bietet 90 Pflegeplätze, Kurz-, Verhinderungs- und Langzeitpflege sowie Betreuung für Bewohner mit Demenz. In der Einrichtung gibt es 48 Einzelzimmer und 21 sehr geräumig geschnittene Doppelzimmer, teilweise mit Balkon und direktem Blick auf die Lahn. Außerdem verfügt das Haus Lahnblick über eine hauseigene Küche sowie eine großzügige parkähnliche Gartenanlage.

Einrichtungsleiter Alexander Wand freut sich über die Kooperation und die aktiven Mitgestalter. Die Ambulanten Hospizdienste übernehmen auf Wunsch der Pflegeeinrichtung die psychosoziale Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung. Voraussetzung ist, dass eine solche Begleitung von diesen gewünscht wird und dafür ein geeigneter Begleiter oder eine Begleiterin zur Verfügung gestellt werden kann. Die Begleitung erfolgt ehrenamtlich und ist kostenlos.

Bildunterschrift:

Das Haus Lahnblick und die Ambulanten Hospizdienste haben eine Kooperation geschlossen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Einrichtungsleiter Alexander Wand, Pflegedienstleitung Stefanie Henrichs, Hospizkoordinatoren Annkathrin Schön und Jürgen Ackermann. Foto: Azise Isik

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